Mindestlohn

Zum 01.01.2017 ist der Mindestlohn von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto pro Zeitstunde erhöht worden; bestimmt durch das MiLoG (Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns).

Grundsätzlich gilt dieser Mindestlohn für alle Arbeitnehmer/ Arbeitnehmerinnen und Praktikanten/ Praktikantinnen. Bestimmte Praktika und Berufsbranchen sind jedoch vom Mindestlohn ausgenommen. Dazu gehören z.B. Auszubildende nach dem Berufsbildungsgesetz, Langzeitarbeitslose (mind. 12 Monate) innerhalb der ersten 6 Monate ihrer Beschäftigung usw.. Die Aufzählung ist nicht abschließend.

Die Einhaltung zur Pflicht der rechtzeitigen Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns unterliegt der behördlichen Kontrolle. Als Arbeitgeber können Sie verdachtsunabhängig durch die Zollbehörden überprüft werden. Daher ist es wichtig, dass Sie als Arbeitgeber entsprechend Aufzeichnungen über den Mindestlohn führen. Diese Aufzeichnungspflicht umfasst die tägliche Arbeitszeit (Beginn, Ende und Dauer). Die Unterlagen sind mindestens 2 Jahre aufzubewahren. Ich empfehle aber eine längere Aufbewahrungszeit von mindestens 5 Jahren.

Zahlen Sie den gesetzlichen Mindestlohn nicht bzw. nicht rechtzeitig, können zahlreiche Sanktionen bzw Bußgelder drohen, z.B. ein Bußgeld von bis zu 500.000,00 Euro.

Damit Sie wissen, ob und in welcher Höhe Sie den gesetzlichen Mindestlohn zahlen müssen, wie dieser berechnet wird usw., stehen wir Ihnen gern zur Beratung zur Verfügung.

Es helfen ebenfalls zu diesem Thema die zuständige IHK (Industrie- und Handelskammer) oder Handwerkskammer.

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